Wohlfuhlmomente "

... die kleine Massagepraxis in Freudenstadt

Triggerpunkte werden unmittelbar durch akute Überlastung, Ermüdung durch Überarbeitung, direktes Trauma oder Unterkühlung aktiviert.

 

Indirekt kann ein Triggerpunkt durch andere Triggerpunkte, Organerkrankungen, Gelenk-erkrankungen und emotionalen Stress aktiviert werden.

 

Es gibt unterschiedliche Methoden, einen Trigger-
punkt zu behandeln, z.B. manuelle Triggerpunkt-behandlung, Triggerpunktbehandlung mit Softlaser, Triggerpunkttherapie mit Dry Needling oder Infiltration der Triggerpunkte mit Lokal-
anästhetika oder Kochsalzlösung oder die „Stretch & Spray“-Methode. Auch eine Ultraschall-Anwendung kann zur Triggerpunkt-Therapie verwendet werden. Bei der manuellen Trigger-
punktbehandlung (Triggerpunktmassage) wird der Triggerpunkt im Muskelgewebe ertastet und solange gedrückt, bis der Schmerz nachlässt.
Beim vollständigen Auflösen des Triggerpunktes verschwinden Schmerzen, Bewegungsein-schränkungen und andere Phänomene, die durch den Punkt verursacht wurden.

 

Triggerpunktbehandlung

Janet Travell, eine amerikanische Ärztin, hat in jahrzehntelanger wissenschaftlicher Arbeit die Triggerpunkte, ihre Übertragungsgebiete und
ihre Diagnose und Therapie erforscht und in Zusammenarbeit mit David Simons ein umfang-reiches Grundlagenwerk hierüber geschaffen.

 

Ein Triggerpunkt ist nach der Definition von Travell/Simons „ein Zentrum erhöhter Reizbarkeit in einem Gewebe, das beim Zusammendrücken lokal empfindlich ist und bei ausreichender Überempfindlichkeit Übertragungsschmerz und übertragene Empfindlichkeit sowie manchmal übertragene autonome Phänomene (z.B. Schwindel, Schwitzen, Gleichgewichtsstörung, Ohrensausen etc.) und Störung der Propriozeption (= Tiefensensibilität, Wahrnehmung für den eigenen Körper) hervorruft.“

 

Latente Triggerpunkte verursachen häufig schmerzlose Bewegungseinschränkungen und Muskelschwäche, aktive Triggerpunkte verursachen oft quälende manchmal mit körperlichen Ein-schränkungen verbundene Schmerzen.

Triggerpunkte können eine große Anzahl von Beschwerden verursachen oder mitverursachen,
z. B.: Schulterschmerzen, „Frozen Shoulder“, Nackenschmerzen, Steifer Nacken, Kopfschmerzen, Migräne, Tennisellenbogen (Epicondylitis), Schmerzen am oberen oder unteren Rücken, Schwindel, Sehstörungen, „Schiefhals“ (Tortikollis), „Hexenschuss“ (pseudo-radikuläre Symtome), Ohrengeräusche (Tinnitus), Zahnschmerzen, Gesichtsschmerz, Greif-
schwäche, steife Finger, „Unkrautjäterdaumen“, seitenstechenähnliche Schmerzen, Pseudo-Organschmerzen, z. B. „abakterielle Prostatitis“, Gesäßschmerz, Lumbago, Pseudo-Ischias, Wadenkrämpfe, „Joggerferse“...

 

In meiner Praxis wird die manuelle Triggerpunkt-behandlung angewendet. Im Anschluss an
eine Triggerpunkttherapie ist eine Wärme-
anwendung im Behandlungsgebiet sehr sinnvoll. Auch das Dehnen der Muskulatur unterstützt eine Triggerpunkt-Therapie.

 

Wohlfühlzeiten:  Mo 9 - 12 und 15 - 18 Uhr  •  Di 14 - 19 Uhr  •  Mi 9 - 14 Uhr  •  Do 9 - 12 und 15 - 19 Uhr  •  Fr 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung